Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung

Am 17. Mai 2010 ist die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV) in Kraft getreten. Diese Verordnung verpflichtet jeden Dienstleistungserbringer, also auch Architekten, Ingenieure, Planer, Sachverständige ebenso wie Anwälte etc., die dort aufgeführten Informationspflichten zu beachten. Die Regelung dient der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie des Europäischen Parlamentes. In der Verordnung werden eine Reihe von Informationen aufgelistet, die nunmehr nachweisbar dem Kunden gegeben werden müssen. Dadurch soll für mehr Transparenz und Schutz vor bzw. bei Vertragsabschlüssen gesorgt werden. Betroffen sind von den Informationspflichten ca. 3,3 Mio Unternehmen sowie Freiberufler und Freiberuflerinnen. Die Wirtschaftliche Gesamtbelastung wird auf ca. 94 Mio. geschätzt, die durch die Einführung dieser Verordnung der Wirtschaft entstehen!

Betriebliche Altersvorsorge

Betriebliche Altersvorsorge bleibt beitragsfrei Auf Beiträge zur Betriebsrente fallen auch zukünftig keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an. Beschäftigte können daher weiterhin Teile ihres Einkommens für die betriebliche Altersvorsorge steuer- und sozialabgabenfrei ansparen. Bisher war die Sozialabgabenfreiheit bis Ende 2008 befristet. Der Bundesrat stimmte am 21.09.2007 dem entsprechenden Gesetzentwurf zu.

Pfändungsschutz für Altersvorsorge

Pfändungsschutz für Altersvorsorge Selbständiger fördert Unternehmertum "Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, den Menschen Mut zum Aufbruch in die Selbständigkeit zu machen. Dafür ist die Einführung eines Pfändungsschutzes für die Altersvorsorge Selbständiger ein wichtiger Meilenstein", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte, nach Verabschiedung dieses Gesetzes im Deutschen Bundestag. "Der Pfändungsschutz dient dazu, das angesparte Kapital einer Lebensversicherung oder einer privaten Rentenversicherung vor einem unbeschränkten Pfändungszugriff zu schützen. Das Gesetz schafft damit Rahmenbedingungen für mehr Existenzgründungen in Deutschland", so Schauerte weiter.

Rürup-Rente dank Pfändungsschutz für Selbständige noch attraktiver

Rürup-Rente dank Pfändungsschutz für Selbständige noch attraktiver von Norbert Plachta, Vorstand der UFB:UMU AG, im August 2007 Alterseinkünfte von Selbständigen sind jetzt vor dem Zugriff von Gläubigern besser geschützt. Denn nun können auch Selbständige Altersvorsorgevermögen aufbauen, ohne fürchten zu müssen, diese Werte bei einer Vollstreckung zu verlieren. Damit genießen sie einen vergleichbaren Pfändungsschutz wie Arbeitnehmer mit gesetzlichen oder betrieblichen Rentenansprüchen.

Betriebliche Altersvorsorge 

Betriebliche Altersvorsorge bleibt beitragsfrei Auf Beiträge zur Betriebsrente fallen auch zukünftig keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an. Beschäftigte können daher weiterhin Teile ihres Einkommens für die betriebliche Altersvorsorge steuer- und sozialabgabenfrei ansparen. Bisher war die Sozialabgabenfreiheit bis Ende 2008 befristet. Der Bundesrat stimmte am 21.09.2007 dem entsprechenden Gesetzentwurf zu. Seit der Rentenreform 2001 haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht, Teile des Gehalts steuer- und sozialabgabenfrei zum Aufbau einer Betriebsrente zu verwenden. Dieses Verfahren wird als Entgeltumwandlung bezeichnet. Millionen von Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren hiervon Gebrauch gemacht. Aufwärtstrend bei der zusätzlichen Altersvorsorge Die staatlich geförderte zusätzliche Altersvorsorge befindet sich auf einem soliden Wachstumskurs. Ende 2006 verfügten 17,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über eine Anwartschaft auf eine betriebliche Rente. Dies entspricht rund 65 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Gleichzeitig sparen bislang bereits rund 8,5 Millionen Menschen mit einem privaten Riester-Renten-Vertrag für eine ergänzende Altersvorsorge. Diese positive Entwicklung ist in erster Linie auf die steuer- und beitragsfreie Entgeltumwandlung zurückzuführen. Das haben Untersuchungen gezeigt. Daher wird dieses Verfahren auch weiter fortgesetzt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben jetzt Planungssicherheit. Zugleich sieht das Gesetz auch die Absenkung der Altersgrenze von 30 auf 25 Jahre vor, ab der die arbeitgeberfinanzierten Anwartschaften auf Betriebsrenten nicht mehr verfallen. Diese Regelung stärkt insbesondere die Alterssicherung von Frauen. Wegen der Erziehung von Kindern unterbrechen sie oftmals ihre Erwerbstätigkeit vor dem 30. Lebensjahr. Nach bisheriger Regelung trat die Unverfallbarkeit aber frühestens nach Vollendung des 30. Lebensjahres ein. Erworbene Anwartschaft auf eine Betriebsrente ging so verloren. Ziel ist es jedoch, diese zu erhalten. Mit der Absenkung auf das 25. Lebensjahr unterstreicht die Bundesregierung die Notwendigkeit, möglichst frühzeitig mit dem Aufbau einer Zusatzrente zu beginnen. (Quelle Bundesregierung) 

Pfändungsschutz für Altersvorsorge

Pfändungsschutz für Altersvorsorge Selbständiger fördert Unternehmertum "Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, den Menschen Mut zum Aufbruch in die Selbständigkeit zu machen. Dafür ist die Einführung eines Pfändungsschutzes für die Altersvorsorge Selbständiger ein wichtiger Meilenstein", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte, nach Verabschiedung dieses Gesetzes im Deutschen Bundestag. "Der Pfändungsschutz dient dazu, das angesparte Kapital einer Lebensversicherung oder einer privaten Rentenversicherung vor einem unbeschränkten Pfändungszugriff zu schützen. Das Gesetz schafft damit Rahmenbedingungen für mehr Existenzgründungen in Deutschland", so Schauerte weiter. Die Einführung eines Pfändungsschutzes für die Altersvorsorge Selbständiger ist ein wichtiger Bestandteil der Mittelstandsinitiative der Bundesregierung. Die private Altersversorgung erlangt eine immer größere Bedeutung sowohl als Ergänzung zur gesetzlichen und betrieblichen Rente, insbesondere aber auch als eigenständige Absicherung für Selbstständige. Mit der Einführung eines Pfändungsschutzes wird die Ungleichbehandlung von Selbständigen und Empfängern von Leistungen aus einer gesetzlichen oder betrieblichen Rentenversicherung beseitigt. Der Pfändungsschutz ist in der Höhe nach dem Lebensalter gestaffelt und beträgt bis zu maximal 238.000 Euro, die für die Alterssicherung in bestimmten Verträgen zurück gelegt werden können. "Besonders erfreulich", so Schauerte, "ist es auch, dass es gelungen ist, das Thema der Hinterbliebenenversorgung in den Pfändungsschutz mit einzubeziehen." Schauerte weiter: "Eine solche Regelung sichert das Existenzminimum der Selbständigen im Alter und entlastet den Staat von Sozialleistungen. Sie ist damit sowohl für den einzelnen Unternehmer als auch für die Gesellschaft als Ganzes ein Gewinn." Dipl.-Ing. Hermann Sturm, Vorsitzender der U.B.I.-D., begrüßt die Verabschiedung des Gesetzes, für welches sich die Verbände engagiert eingesetzt haben. „Allerdings sprechen wir uns dafür aus, die Palette der im Insolvenzfall pfändungsfreien Vorsorgewege zu erweitern und nicht nur auf Lebensversicherungen und Rentenversicherungen zu beschränken. Selbständige sollen ab sofort die Möglichkeit haben, einen bestimmten Vermögensbetrag als pfändungsfreies Sozialvermögen zu deklarieren. Dieses deklarierte pfändungsfreie Sozialvermögen wird versicherungsmathematisch rentenhöhenadäquat festgelegt und drei Jahre nach der Deklarierung pfändungssicher“, so Sturm.

Rürup-Rente dank Pfändungsschutz für Selbständige noch attraktiver

Rürup-Rente dank Pfändungsschutz für Selbständige noch attraktiver von Norbert Plachta, Vorstand der UFB:UMU AG, im August 2007 Alterseinkünfte von Selbständigen sind jetzt vor dem Zugriff von Gläubigern besser geschützt. Denn nun können auch Selbständige Altersvorsorgevermögen aufbauen, ohne fürchten zu müssen, diese Werte bei einer Vollstreckung zu verlieren. Damit genießen sie einen vergleichbaren Pfändungsschutz wie Arbeitnehmer mit gesetzlichen oder betrieblichen Rentenansprüchen. Bislang waren Vermögenswerte, die ein Selbständiger zur Sicherung seiner Altersvorsorge angespart hat, häufig sowohl in der Zwangsvollstreckung als auch in der Insolvenz dem Gläubigerzugriff ausgesetzt. Da Selbständige keine Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, endet eine Pfändung des Vermögens nicht selten in der Sozialhilfebedürftigkeit. Um die Sozialkassen vor dieser dauerhaften Belastung zu schützen, hat der Gesetzgeber das „Gesetz zum Pfändungsschutz der Altersvorsorge von Selbständigen“ beschlossen. Damit soll die ungleiche Behandlung zwischen Arbeitnehmern und Selbständigen aufgehoben und der Anreiz für Selbständige, privat vorzusorgen, erhöht werden. Progressiver Schutz Von dem neuen Pfändungsschutz erfasst sind nur Finanzprodukte, deren Rentenleistung frühestens bei Berufsunfähigkeit oder mit der Vollendung des 60. Lebensjahres fällig wird. Der Versicherungsnehmer darf über den Vertrag nicht vorzeitig verfügen (z. B. durch Abtretung oder Beleihung), ebenso darf außer für den Todesfall kein Kapitalwahlrecht vereinbart sein. Wichtig: Der Pfändungsschutz gilt sowohl für die im Versicherungsfall gezahlten Renten als auch für das angesparte Kapital in der Anwartschaftsphase. Die Höhe des pfändungsgeschützten Vorsorgekapitals ist nach oben hin limitiert und abhängig vom Lebensalter gestaffelt. Der jährliche Staffelbetrag, der als unpfändbares Kapital angelegt werden kann, reicht von 2.000 € für einen 18-jährigen bis 9.000 € für einen über 60-jährigen. Somit können unpfändbar bis zu 238.000 € als Gesamtsumme angesammelt werden. Übersteigt der Rückkaufswert den unpfändbaren Betrag, so ist ein Teil des übersteigenden Betrags ebenfalls unpfändbar (siehe Tabelle).

Steueroptimiert Vorsorgen

Der neue gesetzliche Pfändungsschutz führt zu einer erheblichen Verbesserung der Altersvorsorge für Selbständige. Vielleicht erleichtert es auch dem ein oder anderen potenziellen Existenzgründer den Schritt in die Selbständigkeit. Seit dem Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005 haben auch Selbständige die Möglichkeit, über eine Basis-Rentenversicherung („Rürup-Rente“) steuerbegünstigt für das Alter vorzusorgen. Diese Produkte erfüllen allesamt die geforderten Standards für den neuen Pfändungsschutz. Steuerbegünstigt können bis zu 20.000 € pro Jahr eingezahlt werden, von Verheirateten bis zu 40.000 €. Im Jahr 2007 werden 64 Prozent der eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen, 2008 sind es dann 66 Prozent. Der steuerliche Förderanteil steigt Jahr für Jahr um zwei Prozentpunkte an, so dass sich ab 2025 der komplette Beitrag steuerlich auswirkt. Besonders interessant dabei ist, dass Produkte einiger Anbieter auch flexible Einmaleinzahlungen zulassen. Für Selbständige, die häufig erst am Jahresende wissen, wie viel sie fürs Alter zurücklegen können, ein entscheidender Vorteil. Ebenso können über diesen Vorsorgeweg auch Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsleistungen mitversichert werden. Wer investmentorientierte Kapitalanlagen bevorzugt, kann eine Basis-Rente auch als fondsgebundenes Produkt abschließen. Konzentration auf den Mittelstand Die Union Freier Berufe und Mittelständischer Unternehmen (UFB:UMU) ist seit über 20 Jahren anerkannter Partner des Mittelstands im Bereich Finanzdienstleistungen. Mit ihren vier Geschäftsbereichen UFB:UMU Aktiengesellschaft, UFB:UMU Assekuranzmakler GmbH, UFB:UMU Unternehmensberatung GmbH und UFB:UMU Dienstleistung GmbH verfolgt die UFB:UMU ein ganzheitliches Beratungskonzept, das dem Unternehmer intelligente und zukunftsfähige Lösungen bietet. Der Bereich Pensionsmanagement ist eine ihrer Kernkompetenzen. Kontaktdaten des Verfassers: Norbert Plachta UFB:UMU Aktiengesellschaft, Nürnberg Telefon (09 11) 5 86 75 -930 E-Mail :
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